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Die Gefahren der Atomkraft

Gefahren der AtomenergieBei der Spaltung des Atoms entsteht eine gewaltige Energie. Einstein und Hahn haben dies vorhergesagt und erforscht. Wie meistens in der Geschichte der Menschheit werden Errungenschaften zuerst militärisch genutzt. Ob es das Schießpulver war, das Flugzeug und die Rakete, ja und eben die Atomkraft. Wie tödlich die Atomkraft sein kann, mussten 100 Tausende Japaner am eigenen Leibe erleben. In der Hand von Verbrechern ist die Energie des Atoms zum tausendfachen Massenmörder geworden. Das ist eine der Gefahren der Atomkraft.

Da helfen auch keine Atomabkommen

Trotz der vielen Abkommen zwischen den Supermächten, die die Anzahl der Atomraketen reduzieren sollen, reicht deren Zerstörungspotenzial immer noch aus, die Erde mehrfach dauerhaft zu vernichten. Ein falscher Befehl, ein technischer Unfall, ein verrückter Saboteur oder ein Terrorist an der richtigen Stelle genügen, um aus den Gefahren der Atomkraft die endgültige Zerstörung des Erdballs zu machen. So weit hat es die Menschheit schon gebracht. Da sind selbst sämtliche Prophezeiungen von Nostradamus, den Mayas, der Bibel mit ihrem Jüngsten Tag oder anderen entsprechenden Zukunftsvisionen Schnee von gestern.

Die zivile Nutzung birgt noch mehr Gefahren

Wenn die Atomkraft militärisch genutzt wird, so passiert dies absichtlich. Die Atomzerstörung wird mit dem Zweck der Vernichtung von Menschen und Sachen genutzt. Anders bei der zivilen Nutzung. Hier ist der ursprüngliche Zweck, dem Menschen zu dienen. Die Gefahren der Atomkraft werden dabei in Kauf genommen. Unerheblich ist dabei, dass die Atomkraft per se unbeherrschbar ist, da keiner der jetzt lebenden Menschen die Folgen ihrer Nutzung für die zukünftige Menschheit abschätzen kann. Noch einmal zum Verständnis: selbst wenn die Atomenergie friedlich genutzt wird und den Menschen lange Zeit Energie liefert, die Gefahren der Atomkraft für die Zukunft kann niemand kennen und mindern.

Brückentechnologie?

Von der Politik wird die Nutzung der Atomenergie als Brückentechnologie bezeichnet. Sie soll dazu dienen, den Industrieländern genügend Elektroenergie für ihr Wachstum zu liefern. So lange, bis halt andere Energien sie ablösen können. Also sozusagen eine Zeit- und Energiebrücke. Betrachtet man jedoch die Brückentechnologie in Bezug auf die Gefahren der Atomkraft, so scheint das eine sehr merkwürdige Brücke zu sein: eine Brücke mit nur einem Ende. Eigentlich gelangt man auf einer Brücke ja immer von einem Ende zum anderen. Man betritt die Brücke, geht auf ihr entlang und gelangt auf ihr zum Ziel. Bei dieser Brücke jedoch ist das Ziel höchstens ein Brückenpfeiler. Sie geht noch weiter, bis ins Unendliche. Denn die bei der Benutzung der Brücke entstehenden Gefahrenstoffe verlängern diese Brücke so lange, bis sie keine Gefahr mehr sind. Die Brückentechnologie ist dann von einer Zeit- und Energiebrücke zu einer Zeit- und Gefahrenbrücke geworden. Schöne Brückentechnologie. Krückentechnologie wäre wohl angebrachter.

Eine höhere Idee

Wie bei den großen weltweiten Atomunfällen in der Sowjetunion und Japan ersichtlich geworden ist, sind die Gefahren der Atomkraft von den Menschen niemals beherrschbar. Noch so gute Technologien, noch so gut ausgebildete Menschen, das beste Material, die Urkraft des Universums lässt sich von so unbedeutenden Geschöpfen wie den Menschen nicht bändigen. Und sollte es einen Gott oder eine sonstige höhere Idee geben, so wird sie schon von sich aus dafür sorgen, dass der Mensch nicht in seinen Eingeweiden herumfummelt.
Img.: Andre B. – Fotolia

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