Durch Fukoshima wurde deutlich aufgezeigt, wie unsicher Atomenergie ist. Doch mit der Abnahme an Berichterstattungen über die Katastrophe gerät auch die Debatte um die Gefahren von Atomenergie wieder in den Hintergrund. Dabei ist es kurz vor zwölf und ein Umdenken hin zu nachhaltigen Energiequellen unvermeidbar.
Gefahren von Atomenergie
An Fukoshima lässt sich aufschlussreich erkennen, wo die Gefahren von Atomenergie liegen: Nämlich in ihrer Unberechenbarkeit. Naturkatastrophen können immer wieder und überall auftreten, sei es durch ein Erdbeben wie in Japan, Fluten, Großbrände oder Stürme. Deshalb ist ein Atomkraft niemals hundertprozentig sicher, weder vor der Natur, Terrorismus oder menschlichen Versagen. Die Schäden bei einem Unglück lassen sich nicht abschätzen und am Beispiel von Fukoshima wird die Welt erst in mehreren Jahren den wahren Schaden an Umwelt und Menschen erkennen können. Erst dann werden durch Strahlung bedingte Erkrankungen wie Krebs, genetische Schädigungen oder missgebildete Säuglinge auftreten und verdeutlichen, welche Bedrohung von Atomenergie ausgeht. Die Strahlung schädigt ganze Landstriche und macht sie für Mensch und Tier unbewohnbar, raubt somit ein Teil Erde, den man vernünftig nutzen könnte. Deshalb ist es wichtig, sich die Gefahr vor Augen zu halten und über nachhaltige Energiequellen zu debattieren.
Nachhaltige Energiequellen ohne unkalkulierbares Risiko
Nachhaltige Energiequellen sind im Gegensatz zu Atomenergie in ihrem Risiko kalkulierbar und vor allem verträglich für die Umwelt. Im schlimmsten Fall kann ein Windrat umkippen oder eine Solaranlage vom Dach fallen. Dabei werden aber nicht Millionen von Menschen bedroht oder ganze Regionen für immer für alles Leben tödlich sein. Deshalb heißt es, nachhaltige Energiequellen zu fördern und neu zu erschließen. Denn es gibt nur eine Erde und der Gebrauch von Atomenergie bringt ein langfristiges Dasein auf diesen Planeten in Gefahr. Auf die Gefahren von Atomenergie hinzuweisen, bedeutet auf die begrenzten Ressourcen hinzuweisen. Denn Atomenergie raubt wertvollen Boden, wovon es nicht unendlich gibt und den wir unweigerlich für unser Überleben benötigen.
Bildmaterial erschlossen von Vojtech Soukup – Fotolia
